Pfarrkirche St. Peter Endingen

 

Pfarrkirche St. Peter

Um das Jahr 1200 errichtete das Kloster Einsie­deln in Unterendingen die im romanischen Stil er­baute St. Peterskirche.

Weitere urkundliche Erwähnungen erfolgten 1256 sowie 1275 in Verbindung mit dem Titel Dekanatskirche Endingen.

Im Turm befinden sich 5 Glocken, die im 13.,15. und 18. Jahrhundert gegos­sen wurden.

Der 48 m hohe gotische Turm und das Bildnis des ersten Papstes Petrus, in Stein gehauen, über dem Turmeingang zur spätbarocken Kirche, sowie das nördlich gelegene gotische Beinhaus aus dem Jahre 1481 sind Zeugen der christlichen Vergangenheit der Pfarrei.

1739 hat die Pfarrei vergeblich versucht den Neubau von St. Peter zu errei­chen. Erst am 10. Mai 1769 hat ein dringender Hilferuf der Stadt an die vor­deröster­reichische Regierung in Freiburg bewirkt, der äußersten Baufälligkeit wegen, tätig zu werden.

Am 24. April 1773 wurde der damalige Stadtbaumeister in Freiburg, Johann Baptist Häring aus Immendingen, mit dem Abbruch und Neubau be­auftragt. Um preisgünstig die Kirche erstellen zu können, beschäftigte Häring vorwie­gend Handwerker aus dem Breisgau und Kaiserstuhl. Für die Ausschmüc­kung der Kirche mit Bildern aus dem Wirken des hl. Petrus, beauftragte er Johann Pfun­ner aus Innsbruck und für die Bildhauer- und Holzar­beiten Josef Amann aus Tannheim/Tirol sowie Bernhard Löffler aus Endin­gen.

1779 wurde die Orgel durch Hoforgelbauer Ferdinand Stieffell aus Ra­statt mit 22 Registern und einem Manual fertig gestellt. Die sich im Bau befindliche Kir­che wurde am Sonntag, den 13. August 1775 durch den Konstanzer Weihbi­schof Freiherr v. Hornstein, unter Beisein des Tennenba­cher Abtes Maurus, konsekriert. Das Bauvorhaben war mit der Ausführung des Auftrags der farbi­gen Fassung der Kanzel am 27. Mai 1786 beendet. 

Ansprechpartner
  • Renate Bernhard
    Mesnerin