Pfarrhaus Amoltern
Seit dem 13. Jhd. ist die Existenz eines pfarrlichen Anwesens nachgewiesen. Der heutige Gebäudekomplex stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Bis in die späten 1960er Jahre hinein war es Wohnsitz des Ortspfarrers und damit Pfarrhaus im eigentlichen Sinne. Von 1970-1994 nahmen die Univ.-Professoren Rudolf Henning und Fritz Beuter den priesterlichen Dienst in Amoltern wahr und prägten mit ihrer weltoffenen und herzlichen Art die Seelsorge in unserem kleinen Dorf.
Seit 2002 bewohnt das Ehepaar Cäcilia und Joachim Kittel das Pfarrhaus. Es ist ihnen ein Anliegen, den geistlichen Charakter des Hauses zu bewahren und weiter zu entfalten. Aus diesem Gedanken heraus wurde im Pfarrhaus unter anderem ein Meditationsraum gestaltet, der für unterschiedliche Angebote genutzt wurde. Am 23. Juli 2016 konnte das Projekt Ort der Stille im Pfarranwesen Amoltern, das das Ehepaar Kittel eigenverantwortlich umgesetzt hat, als geprägter Ort der SENOKA mit der Weihe der Dreifaltigkeitskapelle seiner Bestimmung übergeben werden. Entstanden ist auch eine Einsiedelei, d.h. eine kleine Wohneinheit für Menschen, die sich tageweise in die Natur und Stille zurückziehen wollen.
Jeden Donnerstag sind Interessierte um 19.00 Uhr zum Kontemplativen Schweigegebet in die Dreifaltigkeitskapelle eingeladen (2x25 Minuten, schweigendes Dasein vor Gott).
Von Zeit zu Zeit finden sich im Pfarrhaus Amoltern Menschen zu kontemplativen Intensivzeiten zusammen.

