Die Katharinenkapelle

Vertiefende Informatioen zur Katharinenkapelle:

St. Katharinenkapelle

Ihr Standort ist der vierthöchste Berg des Kaiserstuhls (493 m) und damit ein mar­kanter Botschafter des christlichen Glaubens in unserer Region. Vor 600 Jahren wurde sie erstmals urkundlich genannt (1402). Sie steht mit ihren Trep­penstufen auf dem Bannscheid der Gemeinden Amoltern, Endingen und Sche­lingen.

Der Neubau der heutigen Kapelle steht jedoch auf Endinger Gemarkung, der auch durch die Bewohner der Stadt finanziert wurde. Die Anregung dazu soll durch den Besuch der königlichen Hoheiten, des Großherzogs Friedrich von Baden und sei­ner Gemahlin Luise sowie deren Eltern, des späteren Kaisers (1871), König Wil­helm I. von Preußen und seiner Gemahlin Augusta im Sep­tember 1860 erfolgt sein. Anlässlich dieses hohen Besuches wurde auch ein Fahrweg zur Spitze des Kathari­nenberges ausgebaut, der heute noch den Na­men „Augustaweg" trägt.

Augusta hat sich bei der Ausstattung der Kapelle durch Stiftung einer Kreuzi­gungsgruppe anerkennend gezeigt. Ausgestaltet wurde die Kapelle durch die Endinger Kir­chenmaler Max und Alexander Stertz, wobei besonders die Dar­stellung der hl. Katharina v. Alexandrien als Deckenbild im Mittelpunkt steht.

Die kirchliche Weihe erhielt sie am 15. Oktober 1862 durch Bischof Wil­helm Emanuel von Ketteler aus Mainz.           

Die Kapelle hat eine Gesamthöhe von 22,50 m und bietet vom Turm einen einma­ligen Rundblick zu den Vogesen, die Rheinebene und den nahen Schwarzwald.

Der Katharinenberg mit seiner Kapelle ist am Kaiserstuhl ein beliebtes Wan­derziel und kann zum Beispiel von Endingen gemütlich in 90 Minuten er­reicht werden.